In ganz Mittelfranken herrschen derzeit eisige Temperaturen. An vielen Gewässern bilden sich dadurch tückische Eisflächen, die nahezu dazu einladen betreten zu werden. Viel zu oft kommt es dabei zu Unfällen und eingebrochenen oder gar Ertrunkenen Personen. Um auch im Einsatzfall richtig vorbereitet sein zu helfen, übten 4 unserer Rettungstaucher zusammen mit weiteren Tauchern aus anderen Ortsgruppen das Tauchen unter Eis. Mit Signalmann an Land sind die Taucher dabei unter Wasser beziehungsweise Eis per Tauchertelefon verbunden. Die Verwendung ist aus Eigenschutz für den Taucher verpflichtend.

Die Übung ist elementar zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit der Taucher als mitunter wichtigster Bestandteil der SEG-Wasserrettung. Durch die anhaltende Corona-Pandemie werden Übungen auf ein Minimum reduziert aber sind nicht wegzudenken aus dem Wasserwachtalltag. Vermehrt wird dabei auch auf digitale Möglichkeiten zurückgegriffen, zum Beispiel bei Gruppenleitersitzungen oder zuletzt bei der jährlichen Pflichtfortbildung für unsere derzeit knapp 20 Taucher.