Ausbildungsbereiche

Auch die BRK - WASSERWACHT benötigt Spezialisten

 

Ausbildungsbereich
SCHWIMMEN

Vom Nichtschwimmer zum Schwimmer

Eine wichtige Aufgabe der Wasserwacht ist die Ausbildung von Nichtschwimmern zu Schwimmern, dafür ist der Fachdienst Schwimmen zuständig. Die Ausbilder Schwimmen führen Schwimmkurse durch, nehmen Schwimmabzeichen ab und bilden so den Grundstein der schwimmerischen Ausbildung in der Wasserwacht. Es werden aber nicht nur Schwimm-kurse für angehende Wasserwacht Mitglieder durch-geführt. Die Breitenausbildung der Bevölkerung im Schwimmen ist eine wichtige Präventivmaßnahme im Kampf gegen den "Tod durch Ertrinken"! Schwimmabzeichen werden vom Frühschwimmer "Seepferdchen" bis zum goldenen Schwimmabzeichen abgenommen. Wer sich weiter steigern möchte, kann bei der Wasserwacht auch eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer durchlaufen.

 

 

Ausbildungsbereich RETTUNGSSCHWIMMEN

 

 

 

Richtig Retten...

...will gelernt sein. Deshalb bildet die Wasserwacht nicht nur Ihre eigenen Mitglieder im Rettungsschwimmen aus, sondern unterrichtet auch interessierte Bürger.

Ziel der Rettungsschwimmausbildung ist neben verschiedenen Techniken zum Transport eines Verunglückten im Wasser und das anschliessende An-Land-Bringen vor allem die Einschätzung von Risiken und Gefahren für den Retter. Leider bezahlte schon mancher Retter seine Hilfsbereitschaft mit der eigenen Gesundheit oder gar dem Leben - das muss aber nicht sein, wenn man richtig an eine Rettungsaktion herangeht.

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung zum Rettungsschwimmer haben, so kontaktieren  Sie uns.

Am Ende eines solchen Kurses steht die Prüfung nach den Richtlinien des Deutschen Rettungsschwimm Abzeichens (DRSA).

 

 

Ausbildungsbereich RETTUNGSTAUCHEN

 

 

Voraussetzung für die Ausbildung zum Taucher im Rettungsdienst ist das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber. Des weiteren werden die Sanitätsausbildung A und B verlangt. Die Taucher des Bayerischen Roten Kreuzes werden von eigenen Lehrkräften zum Taucher im Rettungsdienst geführt. Die Ausbildung zum Taucher im Rettungsdienst umfasst 105 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis und muss spätestens innerhalb von 24 Monaten abgeschlossen sein. Dieser beinhaltet die theoretische Ausbildung, sowie die Pool- und Freiwasserausbildung. Jedes dieser Teilgebiete wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Die Ausbildung zum Taucher im Rettungsdienst des Roten Kreuzes findet nach der GUV 10.7 statt. Anhand dieser Vorschrift ist für die Taucher die jährliche Untersuchung G 31-Überdruck für den Erhalt der Qualifikation Pflicht. Auch sind mindestens 10 Tauchgänge mit einer Gesamttauchzeit von mehr als 300 Minuten zu absolvieren. Die einzuhaltenden Sicherheitsregeln werden schon bei der Ausbildung streng beachtet. Die Taucher im Rettungsdienst absolvieren Ihre Tauchgänge nur an einer Sicherheitsleine mit einem ausgebildeten Leinenführer.

 

 

Ausbildungsbereich MOTORBOOTFÜHREN

Der durch die BRK-Wasserwacht durchgeführte Wasserrettungsdienst  erfordert eine umfassende theoretische und praktische Ausbildung der Motorrettungsbootführer. Grundlagen für die fach- und dienstgerechte Aus- und Weiterbildung sind die Dienstvorschrift und die Ausbildungs- und Prüfungsvorschrift der BRK-Wasserwacht für den Fachdienst Motorrettungsbootführen. Ziel ist es den Motorrettungsbootführer so auszubilden, das dieser jederzeit in der Lage ist, das ihm anvertraute Rettungsmittel so zu führen, dass unter Abwägung aller Umstände und Risiken das Rettungsmittel und die ihm anvertraute Besatzung nicht unnötig in Gefahr geraten und die bestmögliche Hilfe geleistet wird.

 

 

Ausbildungsbereich
NATURSCHUTZ

Der Schutz der Natur und unserer Gewässer ist eine der wichtigsten Aufgaben zur Sicherung unserer Zukunft. Auch die Wasserwacht hat dies seit Jahrzehnten erkannt und nimmt mit dem Fachdienst Natur- und Gewässerschutz folgende Aufgaben wahr:

  • Bau und Aufstellung von Nistkästen
  • Durchführung von Naturschutzstreifen
  • Praktischer Naturschutz (z. B. Mitwirkung an Projekten und Aktionen)
  • Jährliche Reinigungsaktionen um und im Gewässer
  • Jugendarbeit, Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Ausbildungsbereich SANITÄTSDIENST

 

 

 

Sanitätsdienst eine wichtige Aufgabe der Wasserwacht.

Die Sanitätsausbildung ist die Grundausbildung die jedes aktive ehrenamtliche Mitglied im Bayerischen Roten Kreuz absolviert. Mit dieser Grundausbildung können Ehrenamtliche als sogenannte "Dritte" im Rettungswagen mitfahren. Sie unterstützen dabei Notarzt, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter bei ihrer Arbeit und können so umfangreiche Erfahrung für ihre Sanitätsdienste sammeln. Mit entsprechender Zusatzqualifikation werden Sanitäter/innen auch als Helfer/in vor Ort oder First Responder eingesetzt. In dieser Funktion leisten sie, sozusagen als "Nachbarn", erste Hilfe am Notfallort bis Rettungs- bzw. Notarztwagen eintreffen. Gerade in ländlichen Gebieten kann so die Zeit bis zur Einleitung der ersten lebensrettenden Maßnahmen deutlich verkürzt werden.

Diese Lehrgänge bauen auf dem Erste Hilfe Lehrgang auf, vertieft Ihr Hintergrundwissen und vermittelt Ihnen den Umgang mit medizinischen Hilfsmitteln und Geräten. Sie orientieren sich an den neuesten europäischen oder weltweit geltenden Richtlinien.